<< START NEUES PROJEKT TEAM MITMACHEN LINKS IMPRESSUM ARCHIV
 / PROJEKT
Einwegleben 6-2 gespiegeltEinwegleben

Geschichte der Straßenmagazine

Die Idee der Straßenmagazine stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Ende der 80er Jahre wurde das erste Magazin dieser Art in New York gegründet. Grundidee war es, Wohnungslosen etwas zu geben, mit dem sie erhobenen Hauptes ihren Kunden gegenüber treten konnten. Sie sollten nicht mehr betteln müssen.

[weiter]

Auszeichnung

Die Geschichte des TagesSatzes

Inzwischen gibt es den TagesSatz schon seit 15 Jahren. Gegründet wurde das Magazin im Jahr 1994 in Kassel, nachdem die erste Ausgabe als Beitrag zum bundesweiten Aktionstag „Wohnen ist ein Menschenrecht“ geplant worden war. [weiter]

Das Projekt

Der TagesSatz ist das Straßenmagazin für Kassel und Göttingen. Sinn des Magazins ist es, Menschen in sozialer Not durch den Verkauf und die Möglichkeit zur redaktionellen Mitarbeit die Chance zu geben, sich aus eigener Kraft von ihrer Armut zu befreien.

In Göttingen und Kassel sind etwa zwei Dutzend Verkäufer durch das tägliche Einkommen aus dem Verkauf des TagesSatzes finanziell abgesichert. Der TagesSatz kostet seine KundInnen. Die VerkäuferInnen bezahlen beim Einkauf des Magazins jedoch nur , so dass sie einen Mindestgewinn von erzielen können (Trinkgelder nicht eingerechnet). Neben der Gewährleistung des Lebensunterhaltes hat die Tätigkeit beim TagesSatz gleichzeitig positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl der VerkäuferInnen; durch den Verkauf auf der Straße wird die Fähigkeit zur Kommunikation gefördert, neue Kontakte entstehen, Berührungsängste werden abgebaut. Die Erkenntnis, aus eigener Kraft Geld verdienen zu können, gibt neues Selbstbewußtsein. Langfristiges Ziel des Projekts TagesSatz ist die Rückkehr der VerkäuferInnen zum Ersten Arbeitsmarkt.

Wir sind Mitglied von:

INSP



DPWV



Einwegleben 1

Das Magazin

Der TagesSatz existiert seit 1994 in Kassel und seit 1996 in Göttingen. In dieser Zeit hat sich viel getan. Inzwischen ist das Magazin ein Garant für gut recherchierte Artikel, authentische VerkäuferInnenberichte und eine ausgewogene Mischung von aktuellen sozialen, (lokal)politischen und kulturellen Themen. Darüber hinaus beschäftigen sich die durchweg ehrenamtlich arbeitenden RedakteurInnen jeden Monat mit einem neuen Titelthema. Dieser Ausgaben-Schwerpunkt vertieft jeweils eine soziale Thematik und gewährt den LeserInnen so einen konkreten Einblick in zentrale Aspekte sozialer Brisanz.
Die Hauptaufgabe eines Straßenmagazins sollte es sein, die LeserInnen auf soziale Brennpunkte aufmerksam zu machen und die häufig verdrängte Not der Betroffenen zu zeigen. Die VerkäuferInnen können das Magazin als Sprachrohr für ihre Probleme nutzen und so Außenstehenden ihre Perspektive gesellschaftlichen Alltags vermitteln.

Spenden

Der TagesSatz ist ein unabhängiges Straßenmagazin. Das ist für die inhaltliche Gestaltung und die redaktionelle Arbeit positiv, birgt aber erhebliche Probleme bei der Finanzierung. Durch das Nichtvorhandensein einer Trägerorganisation oder einer finanzstarken Stiftung ist das Projekt von Ihren Spenden, Werbe- oder Fördermitgliedschaften und/oder Anzeigen im Magazinteil abhängig. Nur mit Ihrer finanziellen Unterstützung können wir Menschen in sozialer Not die Möglichkeit zur Selbsthilfe bieten.

Finanzierung

Allgemeines: Der Verein verfolgt laut seiner Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Der TagesSatz e.V. ist vom Finanzamt Kassel Goethestraße als mildtätig anerkannt.
Die Ausgaben: Der größte Teil unserer Ausgaben entfällt auf die Druckkosten sowie das Layout. Dazu kommen die Kosten für die Anmietung der Büroräume und die Büroorganisation (Telefon, Papier, Porto etc.). Ehrenamtliche Mitarbeiter, die nicht über ein geregeltes Einkommen verfügen, erhalten eine Aufwandsentschädigung. [weiter]

Erfolge

In der Berichterstattung. Bei den Verkäufern [weiter]

Unsere Ziele

Ziel des TagesSatzes ist es, Mensch in besonderen Lebensverhältnissen mit sozialen Schwierigkeiten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und sie bei der Überwindung ihrer Schwierigkeiten zu unterstützen, soweit sie dazu nicht selbst in der Lage sind.

Hilfe zur Selbsthilfe:
Im Vordergrund steht hier der Verkauf des Magazins. Die VerkäuferInnen erhalten durch den täglichen Verkauf des Magazins wieder Struktur in ihrem Leben, das bedeutet eine feste Arbeitszeit und eine Aufgabe. Das “Nichts-Tun” wirkt sich sehr zermürbend auf die Betroffenen aus und kann die Betroffenen an ihre psychischen Grenzen führen - bis hin zu Depressivität und Resignation. [weiter]

© 2009 TagesSatz e.V. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter, Datenschutz, rechtliche Hinweise

 Letzte Änderung: